 Der Naturschutzpark Lüneburger Heide gehört zu den größten und ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands. Bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts wurde der Grundstein durch private Initiative vom „Heidepastor“ Wilhelm Bode mit dem Kauf des „Totengrundes“ bei Wilsede gelegt. Seit seiner Gründung bis zum heutigen Tage wurde und wird der Verein Naturschutzpark e.V. (VNP) weiterhin durch Privatinitiativen und persönliches Engagement seiner Mitglieder und Sponsoren gefördert. Nur so konnten bis heute ca. 80 km² wertvolle und unwiederbringliche Heide-, Moor- und Waldflächen in der Lüneburger Heide, aber auch gut 35 km² Alm- und Bergflächen in den Hohen Tauern in Österreich gekauft werden, um so die historische Kulturlandschaft nachhaltig zu bewahren.
Um auch zukünftig den anspruchsvollen Auftrag der kontinuierlichen Pflege, Erhaltung und Bewahrung der vielfältigen Landschaft und der vereinseigenen Baudenkmäler erfüllen zu können, wurde auf der Jahresmitgliederversammlung 2001 des VNP die Errichtung der Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide beschlossen und im Jahr 2002 umgesetzt.
Der Verein Naturschutzpark e.V. wird zukünftig aus den Erträgen des Stiftungsvermögens finanziell unterstützt, wobei der Kapitalstock der Stiftung durch Zustiftungen weiter erhöht werden muss, damit dem VNP zukünftig nennenswerte Erträge zufließen können. Die Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide hilft dem VNP, seine satzungsgemäßen Aufgaben zu erfüllen. Bereits heute können rund 7 % der Gesamtaufwendungen des VNP durch Stiftungserträge beglichen werden.
Der Verein hofft zudem, aus einer Entschädigungszahlung für Bodenschäden der ehemals militärisch genutzten „Roten Flächen“ im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide einen Millionenbetrag in den Stiftungsgrundstock zu bekommen.
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