 Anschaulich gestaltete Stellwände informieren den Besucher über die Entstehung der Heidelandschaft. Inhaltlich und auch von der Raumgestaltung her wurde die Ausstellung im vergangenen Jahr ausgedünnt, um mehr Luft und Licht in die Ausstellung zu bekommen. Dabei wurden auch Teile der "alten" Ausstellung übernommen. Schließlich muss nicht jedes Rad neu erfunden werden!
Trotzdem hat die Ausstellung neue Räder zu bieten. Frisch und auffordernd sind die Überschriften gestaltet. Wo es machbar war, wurden Originalobjekte als Anschauungsmaterial in die Räume einbezogen. Zum Mitmachen und Grübeln gibt es kleine Herausforderungen. Wie zum Beispiel das Niederschlagsrätsel im ersten Teil der Ausstellung. Auf den ersten Stellwänden werden die eiszeitliche Entstehung der Landschaftsformen sowie die geologischen und klimatischen Voraussetzungen für die Entstehung der Heide erklärt.
Im nächsten Abschnitt kommt die Rolle des Menschen hinzu. Die Ausstellung bewegt sich damit inhaltlich in die Gegenwart hinein. Sie endet bei den Pflegemaßnahmen, die der Verein Naturschutzpark heute zum Teil in Nachahmung der alten Wirtschaftsweisen durchführt. Die Vielfalt der Natur und der Pflegearbeit wird in farbenfrohen und eindrucksvollen Bildern dargestellt. In einer Sitzecke gegenüber dem Multimedia-Stand kann der Gast bei Tee oder Kaffee mit einem Film über das Land der Heidschnucke den Besuch ausklingen lassen. Oder zuvor noch in der wunderbar geschmückten Ecke des Museumsladens vorbeischauen.
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