VNP - Hüter der Heide

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Projekt "Hillmershof Wilsede - Schulklassen erleben Kulturlandschaft / Pädagogik

Projektzeitraum: März 2018 - Dezember 2021

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung unterstützt den Schulbauernhof "Hillmershof" des VNP in Wilsede mit 54600 €. Denn der Erefolg des Hofs hat Konsequenzen: Die stark steigende nachfrage von Schulen nach den Bildungsangeboten kann nur mit einem Ausbau sowohl der Gebäude als auch des Bildungsangebots befriedigt werden. "Wir müssen unsere Bettenkapazität für die Übernachtungsgäste von 34 auf 65 erhöhen und die Umweltbildung erweitern und qualifizieren", sagt Johannes Buhr von der VNP Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide, die den Hillmershof betreibt. Durch zwei Halbtagsstellen und ein langfristig angelegtes umweltpädagogisches Konzept werde der Hillmershof als überregionales umweltbildungszentrum gestärkt und zukunftsfähig gemacht. "Es ist geradezu unsere Pflicht, entwicklungsfähige Einrichtungen der Umweltbildung zu unterstützen", begündet Geschftsführer Karsten Behr die Förderung des Hillmershofes in der Lüneburger Heide.


Projekt "Hillmershof Wilsede - Schulklassen erleben Kutlurlandschaft / Nutztierarche"

Projektzeitraum: September 2017 - Mai 2020

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung hilft dabei, einen Schafstall auf dem Hillmershof in Wilsede (Lüneburger Heide) so herzurichten, dass er sowohl der ökologischen Bildung als auch dem Tierwohl gerecht wird. Sie fördert die erforderlichen Investitionen mit 28.500 Euro.

Die VNP Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide will ihr umweltpädagogisches Angebot auf dem Hillmershof erweitern, indem sie den Schafstall für Führungen und Unterricht herrichtet und zugleich alten heimischen Nutztierrassen eine Bleibe bietet. In dem Stallgebäude können dann Schwarzbunte Nie-derungsrinder, Dülmener Pferde, Bunte Bentheimer Schweine und andere Nutztiere gehalten werden.

„Die geplanten Arbeiten an dem denkmalgeschützten landwirtschaftlichen Gebäude dienen in erster Linie dessen Erhalt und darüber hinaus der Weiternutzung, die mit unserem Umweltbildungskonzept übereinstimmt“, sagt VNP-Fachbereichsleiter Johannes Buhr. „Das Projekt ist insbesondere deshalb überzeugend, da eine sinnvolle denkmalgerechte Nachnutzung ermöglicht wird“, begründet  Karsten Behr (Geschäftsführer der Bingo-Umweltstiftung) die Förderung durch die Stiftung. Die jungen Besucher des Hofs erleben den landwirtschaftlichen Alltag und lernen die Zusammenhänge zwischen Agrarwirtschaft, Landschaftspflege und Naturschutz kennen.


Projekt: Digitalisierung und Aufwertung von historischen avifaunistischen Daten aus dem Naturschutzgebiet Lüneburger Heide zum Vergleich von Landschaftswandel und Vogelbeständen über die Zeit

Projektzeitraum Juli 2017 - Dezember 2017

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung förderte mit 20.158,00 € die Digitalisierung historischer Daten über die Vogelwelt (Avifaun) in der Lüneburger Heide. Die VNP Stiftung Naturschutzpark will damit die historische Entwicklung der aktuellen Bestandszahlen im Naturschutzgebiet erforschen. "Daraus können Schlüsse für künftige landschaftspflegerische Zielvorstellungen und Pflegemaßnahmen gezogen werden", sagt VNP-Geschäftsführer Mathias Zimmermann. Denn Vögel können Indikatoren einer sich wandelnden Großlandschaft sein. Karsten Behr, Geschäftsführer der Bingo-Umweltstiftung erwartet, "dass neue Erkenntnisse in praxisgerechte handlungsanweisungen zum Schutz von ARten münden, was die Bingo-Stiftung nur begrüßen kann".

Im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide kommen 24 Arten vor, die mit höchster Priorität für Erhaltungs- und Entwicklungsmaßnahmen gelistet sind. für sie müssen besondere Schutzgebiete geschaffen und Schutzmaßnahmen getroffen werden, um ihr Überlegen und ihre Vermehrung sicherzustellen. So ist das Birkhuhn in der LÜneburger Heide eine der letzten autochthonen (einheimischen) Flachland-birkhuhnpopulationen Mitteleuropas. Der Blick in die Vergangenheit soll es erleichtern, den Einfluss von Klimawandel, Tourismus oder der Lebensraum-Veränderungen abzuschätzen.


Projekt "Artenschutz und Umweltpädagogik rund um die Fledermaus"

Projektzeitraum Februar 2017 - November 2017

Drei Klassen der Grund- und Oberschule Bispingen nähern sich unter Anleitung von VNP-Mitarbeitern mit unterschiedlichster Projektarbeit dem Thema „Fledermausschutz“.

Die Klasse 5 von Frau Schmidt näherte sich dem Projektthema ganz kreativ: Sie entwarf und baute Lebensraummodelle für Fledermäuse. Die Schüler überlegten sich, was Fledermäuse zum Leben brauchen und wo sie sich besonders wohlfühlen und bastelten anschließend kleine Landschaften. Der Phantasie waren dabei kaum Grenzen gesetzt, so dass neben alten Kirchtürmen und Bäumen sogar das „Batmobil“ des Comic-Helden Batman zu finden war.
Die Klasse 5 von Herrn Düngelhoef baute im Werkunterricht technisch ausgereifte Fledermaus-Detektoren, mit deren Hilfe die Ultraschallrufe der lautlosen Jäger für menschliche Ohren hörbar gemacht werden. Die mussten natürlich gleich in der Praxis getestet werden und so zogen die Schüler bei Einbruch der Dunkelheit zusammen mit Dirk und Claudia Mertens vom VNP zu einer Fledermaus-Nachtwanderung im Bereich der Haverbeeke los.
Die Schüler der 8. Klasse und ihre Klassenlehrerin Frau Bludau wollten zusammen mit Mitarbeitern des VNP selbst im Naturschutz aktiv werden und so wurde ein ungenutzter Brunnenschacht in Niederhaverbeck nahe der Haverbeeke mit Mengen von Kalksandsteinen, Sand und Zement zu einem behaglichen Winterquartier für Fledermäuse umgebaut. Tatkräftig unterstützt wurden sie hierbei von den Teilnehmerinnen des Freiwilligen Ökologischen und Sozialen Jahres beim VNP.
Das Fledermausprojekt ist für unsere Partnerschule in Bispingen und den VNP ein tolles Beispiel für unsere lebendige Kooperation. Die Schüler konnten sowohl draußen etwas in der Praxis umsetzen, bei der Nachtwanderung Natur erleben und durch die Projekt-Bausteine für den Werkunterricht konnten wir sogar in der Schule Umweltbildung anbieten! Da war für jeden was dabei und es hat Schülern, Lehrern und VNP-Mitarbeitern gleichermaßen Spaß gemacht.

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