VNP - Hüter der Heide

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Mal anders "arbeiten"

Machen Sie doch einmal etwas anderes als "Firmenalltag". Der VNP kann bei seiner vielfältigen Arbeit in der Lüneburger Heide viele Hände gebrauchen und für Sie eröffnen sich neue spannende Betätigungsfelder. So helfen wir gemeinsam dem Naturschutzgebiet Lüneburger Heide.

Ein paar Beispiele

: Gewässerrenaturierungen mit Kiesschüttungen oder Strömungslenkern
: Feuchtwiesenpflege
: Pflanz- und Pflegearbeiten an unseren vielen Alleen mit Birken, Linden oder Ebereschen
: Eichenheisterpflanzung in den historischen Hutewäldern
: Pflege und (Nach-) Pflanzung von Feldhecken
: Bau von Insektenhotels
: Pflegearbeiten an Obstbäumen
: Moorschutz- und –renaturierungsprojekte

In den Projekten arbeiten Sie natürlich unter professioneller Anleitung durch VNP-Mitarbeiter.

Viele Möglichkeiten - egal ob kleines Team oder große Belegschaft!


Immer anders - immer besonders

Jede Firma ist anders - jede Aktion ist anders und für den VNP immer etwas besonderes. Zwei Beispiele aus den vergangenen Jahren:

Gewässerschutz für Fledermäuse
Einweisung durch VNP-Personal
"Hamburg Wasser" forstet auf

Normalerweise kümmern sie sich um Wasserleitungen und Abwasserrohre. Aber am 13.11.2014 haben 35 Tiefbauer von HAMBURG WASSER ihrem Namen alle Ehre gemacht und gut 1300 Eichen am Hainbucher Weg in der Gemarkung Undeloh gepflanzt und zum Schutz gegen Verbiss auch gleich einen Scherenzaun errichtet.

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Morgens halb zehn in Deutschland: Nach einem schnellen Kaffee ging’s los vom Parkplatz Undeloh zu Fuß zur etwa 2500 m² großen Pflanzfläche. Dort erwartete die motivierte Truppe bereits Niklas Hünert, der sein als Auszubildender erworbenes Wissen gerne an die Pflanz-Neulinge weitergab. Zusammen mit Forstwirtschaftsmeister Matthias Pantelmann wurden 10 Pflanztrupps, jeweils bestehend aus zwei Personen, „angelernt“. Der Lobo hatte schon fleißig vorgebohrt, also hieß es „nur“ noch Loch ausheben, Pflanze locker einschwingen und dann gut verdichten.
Nun wurden auch die Zaunbauer unterwiesen. Unter den zuerst skeptischen Blicken der Pflanzer entstand dann in atemberaubendem Tempo ein Scherenzaun, der solide gebaut und gut beschwert das hungrige Wild zuverlässig draußen halten wird.

Als um 12.30 Uhr die Köstlichkeiten des Hotels Haverbeckhof eintrafen – die stilsicher von Porzellan vor Ort verköstigt wurden – war der größte Teil der Arbeit bereits geschafft. Am frühen Nachmittag hieß es dann noch hier und da den Zaun endgültig befestigen, einige letzte Bäume setzen und vereinzelt die Pflanzlöcher nachverdichten. Um halb drei waren auch diese Arbeiten erledigt und eine neu gegründete Traubeneichen-Kultur geschaffen.

Den Leitungsbau-Kollegen hat die Aktion viel Spaß gemacht, die Kosten für Pflanzung und Zaun übernimmt HAMBURG WASSER – und da eine solche Kultur ja auch Pflege braucht, waren sich alle einig, dass man sich spätestens in zehn Jahren wieder sieht, wenn die dann bestimmt prächtig gediehenen Eichen ausgelichtet werden müssen. Und vorher wird sicherlich der ein oder andere Ausflug in die Heide unternommen, um den staunenden Familienmitgliedern stolz das Werk der eigenen Hände Arbeit vorzuführen….

Delia Ewert, Hamburg Wasser

Aktionstag "Im Zeichen der Fledermaus"

Fledermausschutz durch Gewässerrenaturierung mit der Bacardi GmbH

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„Fledermausschutz durch Gewässerrenaturierung“, unter diesem Motto fand am 9. Mai 2014 eine umfangreiche Aktion zur Renaturierung der Schmalen Aue im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide statt. Die Bacardi GmbH war mit 53 hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rahmen ihres globalen Aktionstages unter dem Motto „Spirit for Life – Caring Together“, bei dem sich überall auf der Welt jährlich die Belegschaften der jeweiligen Vertretungen für den Umweltschutz einsetzen, angetreten.

Doch warum sollte eine Gewässerrenaturierung ausgerechnet der Fledermaus zu Gute kommen, Bacardis Wappentier?
Fast alle Bäche in Deutschland - wie auch die Schmale Aue - sind im letzten Jahrhundert Opfer von sogenannten Flussbegradigungen geworden. Dabei wurde ihnen die natürliche Verlaufsform mit Mäandern, Uferabbrüchen und Erlensäumen sowie einer Kiessohle genommen. Übrig blieben die kanalartig das anliegende Grünland durchziehenden Bäche, wie wir sie heute kennen. Diese Form verur-sacht eine stark eintönige, im Querschnitt sehr gleichmäßig langsame Strömung. Dadurch fehlen einerseits die typischen Wasserpflanzen, da auf der versandenden Sohle schlechtere Wuchsbedingungen herrschen, andererseits Bereiche mit niedriger Strömungsgeschwindigkeit. Diese wiederrum sind wichtige Faktoren für die Brut vieler Fluginsekten, z.B. Stein-, Eintags- und Köcherfliegen, aber auch von Stechmückenlarven, die eine wichtige Nahrungsquelle für Insektenfresser wie Fledermäuse darstellen. Eine Renaturierung verbessert entsprechend den Bach als Lebensraum allgemein - nicht nur, aber eben auch für die Flattermänner, die die Bäche und ihre Gehölzsäume als Jagd- und Lebensraum nutzen.

Nach der Ankunft in Döhle und der Einteilung in Arbeitsgruppen ging es unverzüglich los mit den Arbeiten, wobei jeder seinen Möglichkeiten entsprechend eingesetzt wurde, ob beim Schneiden von Reisig oder dem Rammen von Pfählen. Unterbrochen wurden die Arbeiten nur durch ein mit der Kutsche eigens angeliefertes Mittagessen aus belegten Brötchen, aber auch Kaffee und Kuchen. Dieses wurde souverän in Form eines zum Buffettisch umfunktionierten Anhängers angerichtet. Nach der Stärkung ging es wieder frisch ans Werk, bis alle vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt waren. Kurz vor Schluss ging ein starker Schauer nieder, der aber nach einer kurzen Phase des Schutzsuchens unter nahen Bäumen und in einem Planenanhänger von allen heile überstanden war.

Die Stiftung Naturschutzpark war mit 15 Mitarbeitern vor Ort vertreten, die für die fachgerechte Umsetzung der einzelnen Maßnahmen sorgten. So konnte eine große Zahl von Renaturierungsmaßnahmen realisiert werden. Unter anderem wurden an ausgewählten Stellen Strömungslenker aus Flusskieseln geformt, um das Wasser an den gegenüberliegenden Uferkanten nagen zu lassen und so den vormals begradigten Bach wieder in Mäandrierung zu bringen. Ebenfalls zur Strömungslenkung wurden Holzpfähle in Reihen in die Gewässersohle gerammt, in welche Erlenruten geflochten wurden. Entlang des Baches wurden zahlreiche Erlen gepflanzt. Außerdem wurden noch zwei einzelne Uferabbrüche in ihrer Form befestigt, um dem ebenfalls schützenswerten Eisvogel zusätzliche Brutmöglichkeiten zu bieten.
Insgesamt wurden im Laufe dieses Tages 1,5 km der Schmalen Aue, von der Hörpeler bis zur Döhler Auebrücke, renaturiert. Dabei wurden 45 Tonnen Kiesel, verteilt auf sechs  Kiesbuhnen, in den Bach eingebracht, wobei zehn Tonnen erst mit der Schubkarre zum Einbringungsort transportiert werden mussten. Für neun hölzerne Strömungslenker wurden knapp 90 Pfähle in den Boden gerammt. Desweiteren wurden sowohl 80 Erlen gepflanzt, als auch zwei Eisvogelsteilwände angelegt.
Bacardi steuerte nicht nur die Tatkraft von 53 Mann und Frau bei, sondern zeigte sich auch durch Übernahme der für die Aktion entstandenen Kosten, wie für die Lieferung der Kiesel und Anschaffung mehrerer Spalt- und Vorschlaghämmer, besonders großzügig. Gedankt sei auch der Firma I-Bau aus Behringen, die dem VNP durch die kurzfristige Bereitstellung von Schaufeln und Schubkarren in großer Zahl einmal mehr zur Seite stand. Im Endeffekt war die Aktion nicht nur eine äußerst sinnvolle Maßnahme für den Naturschutz in der Lüneburger Heide, sondern auch ein einmaliges Erlebnis für die Teilnehmenden, die diesen Tag lange in guter Erinnerung behalten werden.

Der Natur- und Artenschutz in der Lüneburger Heide kann in äußerst vielfältiger Art und Weise durch Vereine und Unternehmen unterstützt werden. Die Stiftung Naturschutzpark ist für jede helfende Hand sehr dankbar und stellt für derartige Aktionen gerne fachkundiges Personal und Werkzeug zur Verfügung.
Jannik Stolz

Geführte Wanderung, Museumsbesuch, BBQ

Einfach ein schöner Tag in der Heide

Natürlich helfen wir Ihnen auch gerne, wenn Sie mit Ihrem Betrieb einen Ausflug in die Heide machen möchten. Hierfür bieten sich z.B. unsere VNP-Ausstellungshäuser an: Heide-ErlebnisZentrum in Undeloh (Eintritt frei, Führung bis 25 Personen einmalig 25 EUR), Bienenwelten Niederhaverbeck (Eintritt frei), Heidemuseum "Dat ole Huus" in Wilsede (Eintritt pro Person 2,50 EUR, Führung einmalig 10 EUR, Dauer 0,5 Stunde).

Bei einer Wanderung im Naturschutzgebiet, darf der Besuch von Wilseder Berg und Totengrund nicht fehlen. Mit unserer Begleitung erhalten Sie Informationen zu Landschaftspflegearbeiten, Pflanzen und Tieren und ganz nebenbei kommen Sie auch wirklich am Ziel an (Führung pro Stunde 25 EUR).

Besuchen Sie unseren VNP-Landschaftspflegehof auf dem Tütsberg bei Schneverdingen. Hier erhalten Sie eine Führung zur Wirtschaftsweise nach nach Bioland-Richtlienen und Sie können unseren Schäfer mit seinen Heidschnucken treffen (Führung pro Stunde einmalig 25 EUR). Für die kulinarischen Genüsse empfiehlt sich der Besuch des Restaurants vom Hotel Hof Tütsberg - die Spezialisten für Heidschnuckengerichte. Auch ein BBQ bei der alten Hofschänke ist ein gelungener Abschluss eines Firmenausflugs. Mehr zum VNP-eigenen Hotel finden Sie unter Opens external link in new windowhttp://www.tuetsberg.de/

Gerne helfen wir Ihnen weiter und erstellen ein individuelles Angebot für Sie und Ihren Betrieb. Ganz nach Ihren Wünschen und unseren Möglichkeiten.

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