VNP - Hüter der Heide

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Lebensräume für die Natur

Die Heideflächen rund um den Wilseder Berg zählen zu den größten zusammenhängenden Heiden der nordwesteuropäischen Geest und gehören zum 234 km2 Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Mit seiner Gründung im Jahr 1922 zählt es heute zu den ältesten Naturschutzgebieten Deutschlands und ist Bestandteil des europäischen NATURA 2000 Schutzgebietsystems.

Heide: Meere von blühender Heide – insgesamt noch 40 km2 groß – verdanken wir jahrhundertelanger Heidebauernwirtschaft und rechtzeitigen Schutzbemühungen. Ohne den Menschen und seine Heidschnucken, die regionale Schafrasse, gäbe es diese Kulturlandschaft nicht mehr.

Moore: An vielen nassen Stellen haben sich Moore entwickelt. Weil der Mensch Torf gewinnen wollte, grub er den Mooren das Wasser ab. Seit den 1970er Jahren gibt er z. B. dem Pietzmoor sein Wasser zurück. Nun findet sich auch die ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt langsam wieder ein.

Wälder: Kaum zu glauben – das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide besteht zu 60 % aus Wald. Die großen Kiefernwälder wurden jedoch erst im 19. Jahrhundert auf damaligen Heideflächen gepflanzt. Von den Buchen- und Eichenwäldern haben nur kleine Inseln die intensive Nutzung vergangener Zeiten überlebt.

Talauen: Rund um den Wilseder Berg entspringen Flüsse wie die Este, die Seeve, die Böhme und die Wümme. Ihre feuchten Talauen waren in alten Zeiten von schattigen Erlenwäldern bewachsen. Axt, Säge und Vieh haben die meisten der Wälder in Wiesen und Weiden verwandelt.

Äcker: In der Nähe der Dörfer bestellen auch heute noch die Heidebauern ihre Felder. Vielfältig genutzte landwirtschaftliche Flächen sind ein Teil der alten Kulturlandschaft Lüneburger Heide.

Siedlungen: Reetgedeckte Fachwerkhöfe, unter dem Blätterdach knorriger Eichen verborgen: Auf dieses Bild der Lüneburger Heide trifft man z. B. in Wilsede. Auch Schnuckenställe und Bienenzäune sind typisch für diese historische Landschaft.

Tiere der Heide

Birkhahn (Tetrao tetrix)
Birkhahn während der Balz
Blauflügel Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)
Larven des Heideblattkäfers
weibliche Heideschrecke (Gampsocleis glabra)
Raupe des Kleinen Nachtpfauenauges
Kleines Nachtpfauenauge (Saturnia pavonia)
Kreuzotter (Vipera berus)
Purpurbär (Rhyparia purpurata)
Rostbinde (Hipparchia semele)
Brutzellen der Töpferwespe
Warzenbeißer (Decticus verrucivorus)
Zauneidechse (Lacerta agilis)
grün gefärbtes Männchen der Zauneidechse
Schlingnatter (Coronella austriaca)
 

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Tiere der lichten Waldränder

Ziegenmelker (Caprimulgus europaeus)
Waldeidechse (Zootoca vivipara)
Wiedehopf (Upupa epops)

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Tiere des Grünlands und der Bachläufe

Großer Brachvogel (Numenius arquata), Foto: Sven Kleinert
Baumweißlinge (Aporia crataegi)
Blauflügel Prachtlibelle (Calopteryx virgo)
Sumpfschrecke (Stethophyma grossum)

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Tiere in Teichen und Mooren

Knoblauchkröte (Pelobates fuscus)
blau gefärbtes Moorfrosch-Männchen (Rana arvalis)
Hochmoor-Mosaikjungfer (Aeshna subarctica)
Hochmoor-Perlmutterfalter (Boloria aquilonaris)
Gebänderte Heidelibelle (Sympetrum pedemontanum)
Ringelnatter (Natrix natrix)
 
 

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