 1909 Im Aprilheft des KOSMOS erscheint eine „Umschau über die Naturschutzbewegung“ von Dr. Curt Floericke. Dem gleichen Heft liegt ein „Aufruf zur Begründung eines Naturschutzparks“ bei, unterschrieben vom KOSMOS, Stuttgart, vom Dürerbund, München, und vom Österreichischen Reichsbund für Vogelkunde und Vogelschutz in Wien. Der Erfolg des Aufrufs ist überraschend: Zahlreiche Spenden gehen ein, es kommt am 23. Oktober 1909 zur Gründung des Vereins Naturschutzpark e.V.; Gutbesitzer Erwin Bubeck, Eschenau bei Heilbronn (Württ.), wird zum Ersten Vorsitzenden gewählt.
1910 Erster großer Erfolg! Ankauf eines Hofes in Wilsede und des zu diesem gehörenden Wilseder Berges für 100 000 Mark.
1911 Hamburg bewilligt einen Zuschuß von 10 000 Mark jährlich. Kaiser Wilhelm II. wünscht dringend die Schaffung des geplanten Heideparks.
Eine für Preußen bewilligte Lotterie sichert dem Verein Naturschutzpark eine Reineinnahme von 1,4 Millionen Mark. Für Grundstücksaufkäufe in der Lüneburger Heide wurden bis 1911 rund 500 000 Mark ausgegeben.
1918 Am 8. Dezember stirbt in Salzburg unser Mitarbeiter Dr. August Prinzinger. Durch seine Vermittlung wurden viele Grundstücke in den Hohen Tauern erworben.
1919 An Stelle des verstorbenen Dr. Prinzinger tritt HofratDr. Medicus in Salzburg. Er übernimmt die Erledigung der Verwaltungsgeschäfte für den zukünftigen Alpenpark.
1921 wird das Gebiet, in dem unsere Grundstücke in den Hohen Tauern liegen, zum Pflanzenschutzgebiet erklärt.
1924 Am 14. Juni stirbt in Tegernsee der ehemalige Landrat des Kreises Winsen (Luhe), Fritz Ecker. Damit ist dem Verein einer seiner begeistersten Freunde und zugleich ein eifriger
1925 Im Alpenpark wird an Stelle eines baufälligen Jagdhauses ein neues Vereinshaus errichtet, das zur Erinnerung an den eifrigen Förderer der Bestrebungen des Vereins Naturschutzpark den Namen „Prinzingerhaus“ erhält.
Im Heidepark wird der sog. Springhornsche Hof von Ad. Gebers in Wilsede gekauft (heute Hillmers Hof).
1926 Die Häuser „Heidetal“ und „Heidekrug“ in Niederhaverbeck gehen in Vereinsbesitz über.
1927 Im Alpenpark wird das Vereinshaus Stubachtal, in der Art der Hütten des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins, eingeweiht.
1928 In der Heide werden die Höfe Tütsberg mit Benninghöfen und eine kleine Hofstelle in Oberhaverbeck (heute „Stimbekhof“) erworben. Auch bei Schneverdingen erwirbt der Verein einen kleinen Besitz.
1929 Im Heidepark konnte der Eickhof bei Niederhaverbeck erworben werden. In Wilsede geht Hellmanns Hof in unseren Besitz über.
1930 Im Frühjahr des Jahres brennt der alte Witthöftsche Gasthof in Wilsede, ein prächtiges Niedersachsenhaus, nieder.
1937 Im Alpenpark wird ein weiteres Gebiet erworben. Auf diesem 13 ha großen Gebiet liegen das dem Verein gehörende Prinzingerhaus und die Unterkunftshütte Stubachtal. Der Verein Naturschutzpark schließt mit dem Deutschen und Österreichischen Alpenverein das Abkommen zum Schutze der unversehrten Hochgebirgslandschaft in den Hohen Tauern Salzburgs.
1940 Am 19. März dieses Jahres stirbt unser langjähriger Vorsitzender, Landgerichtsdirektor Dr. Henrich Wilckens, in Bremen. Zum Andenken an den verstorbenen Vorsitzenden erhält das Vorstandshaus in Wilsede den Namen Heinrich-Wilckens-Haus.
Anfang Januar 1940 stirbt der Gründer des Heidemuseums in Wilsede, der frühere Lehrer Bernhard Dageförde.
1950 Durch ein teilweises Tauschverfahren wird der Hof Nr. 3 in Inzmühlen (außerhalb des Parks gelegen) angekauft (jetzt Hans-Breuer-Hof).
1953 Das Haus der heutigen Jugendherberge in Undeloh wird vom Verein in eigener Regie übernommen und zu einer modernen Herberge ausgebaut.
1955 Viele vereinseigene Höfe in der Heide werden gründlich überholt.
1956 Die Überholung der vereinseigenen Höfe und Gasthäuser im Heidepark geht weiter. Bei Wilsede wird ein neuer Schafstall errichtet.
1957 Die elektrische Leitung von Undeloh nach Wilsede wird verkabelt.
1959 Der im Frühjahr 1958 abgebrannte Gasthof Heidekrug in Niederhaverbeck wird wieder aufgebaut und am 25. Juli eingeweiht. Das Haus trägt den Namen „Haverbeckhof“. Die Jugendherberge in Undeloh wird um ein Sommerhaus erweitert.
Unser Jagdhaus im Obersulzbachtal in den Hohen Tauern Salzburgs erhält den Namen „Hofrat-Keller-Hütte“ und wird als Unterkunftshaus für unsere Mitglieder eingerichtet.
1960 In Inzmühlen in der Lüneburger Heide wird die erste Altwandererherberge eingeweiht.
1961 In Undeloh wird die zweite Altwandererherberge, das Johann-Gottfried-Seume-Haus, eingeweiht.
1963 Beim Schäferhof in Schneverdingen wird der neue Schnuckenstall fertiggestellt und in Benutzung genommen.
1964 Das Verwalterhaus in Wilsede wird nach umfangreichem Um- und Ausbau wieder bezogen.
Der Emhoff in Wilsede wird als Baudenkmal eingeweiht und gleichzeitig auf dem Wilseder Berg die neue Gauss-Plakette enthüllt.
Pension und Gasthof Schäferhof bei Schneverdingen wird nach völliger Neugestaltung in Betrieb genommen.
1965 Am Schäferhof / Schneverdingen wird das Schäferwohnhaus fertiggestellt, in dessen oberrem Stockwerk eine Altwandererherberge eingerichtet ist.
Auf dem Hof Tütsberg werden die beiden Pensionshäuser nach gründlicher Modernisierung und Neugestaltung wieder eröffnet.
1966 In der Weseler Heide werden zwei neue Schnuckenställe errichtet. In Wilsede wird das ehemalige Huuck´sche Haus nach gründlicher Renovierung für die Unterbringung von internationalen Jugendgruppen zur Verfügung gestellt. In Undeloh wird das neue Forstarbeiterwohnhaus fertiggestellt. Im Emhoff in Wilsede findet eine Feier zum 100jährigen Geburtstag von Hermann Löns statt.
1967 Die bisher verpachtete Pension Eickhof Niederhaverbeck wird dem VNP für eine jährliche Entschädigung von 20 000 Mark vorzeitig zurückgegeben.
Auf dem Hof Tütsberg wird ein weiteres Pensionshaus, „Heinz-Appel-Haus“, in Betrieb genommen.
Im Wümmetal, bei Dierkshausen, im Steingrund, in der Undeloher Heide und auf dem Töps wird je ein Schafstall betriebsfertig. Auf dem Parkplatz in Niederhaverbeck wird eine Erfrischungshalle eröffnet.
In Benninghöfen wird ein ehemaliges Arbeiterwohnhaus zu einem Ferienhaus umgebaut.
1968 Am Pastorenweg und am Puterweg werden zwei Schafställe fertig. Ca. 30 neue Bienenzäune werden im Heidepark errichtet.
In Undeloh wird eine Maschinenhalle auf dem Gelände des VNP-Betriebsgehöftes und auf dem Eickhof eine Pension bzw. Altwandererherberge gebaut.
Das unbefestigte Mittelstück der alten Heidestraße von Undeloh nach Wilsede wird auf VNP-Kosten gepflastert.
Der Weg von Haverbeck nach Wilsede wird entgegen der Genehmigung des Regierungspräsidenten bis zum Dorfe Wilsede vom Landkreis Soltau asphaltiert.
1970 In Inzmühlen und Heidetal werden Schäferhöfe gebaut.
In Wilsede wird der Hellmannshof als Gästehaus für europäische Jugendgruppen umgebaut. Um weitere Asphaltierungen zu verhindern, läßt der VNP die Dorfstraßen in und um Wilsede pflastern.
1973 Das Gasthaus „Zum Heidemuseum“ wird nach gründlichem Um- und Ausbau wiedereröffnet.
Der erst drei jahre alte Schafstall in Inzmühlen wird ein Raub der Flammen.
1974 Zuständigkeit für Naturschutz und Landschaftspflege in Niedersachsen geht vom Kultus- auf das Landwirtschaftsministerium über.
Prof. Ipsen erstellt ein Rechtsgutachten über die Verfassungswidrigkeit des sog. Soltau-Lüneburg-Abkommens.
Für das Naturschutzgebiet wird eine Reitwegekarte herausgebracht. Nachdem die gemeindeeigenen Mülldeponien geschlossen wurden, muß der VNP drei Großcontainer anschaffen, um den Inhalt sämtlicher Papierkörbe des Gebietes auf eigene Kosten beseitigen zu können.
Auf dem Wilseder Berg wird die erste Schutzhütte errichtet, die wenige Wochen später ein Opfer von Brandstiftern wird. In Volkwardingen wird eine große Gaststätte übernommen.
1975 Dr. Hans Pforte, Hamburg, vermacht dem VNP testamentarisch 760 000 Mark in Form von Wertpapieren.
Das angepachtete landwirtschaftliche Anwesen in Einem wird durch Brandstiftung völlig vernichtet. Der Schafstall Inzmühlen wird erneut angezündet.
1976 Zusammen mit der Landesforstverwaltung des Landes Niedersachsen und dem Landkreis Soltau übernimmt der VNP den Nordteil des ehemaligen Krankenhauses Wintermoor, um es als „Jugenddorf Ehrhorn“ weiterzuführen.
Der VNP beteiligt sich an der Dorfverschönerung in Volkwardingen und Oberhaverbeck.
1977 Bei Heber wird Hof Möhr angekauft. „Dat ole Hus“ besteht am 15. August 70 Jahre. Der VNP übernimmt von der Klosterkammer den alten Heidehof und das alte Forsthaus in Wehlen.
Die Jugendherberge in Undeloh erhält einen eigenen Parkplatz.
1978 In Niederhaverbeck werden ein Schäferhof und das erste Informationszentrum gebaut.
Das Domizlaff-Haus in Wilsede wird von Grund auf modernisiert.
Das Haupthaus der Jugendherberge Undeloh erhält einen neuen Dachstuhl.
In Wehlen werden 2,4 km elektronische Freileitung verkabelt.
Das Heidemuseum in Wilsede „Dat ole Hus“ zählt erstmals mehr als 100 000 Besucher in einem Jahr.
1979 Im 7. Jahrzehnt seines Bestehens verfügt der VNP über: 5 800 ha Eigentum im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, 4 600 ha Eigentum in den Hohen Tauern, 135 eigene und 14 angepachtete Gebäude; hierzu gehören: Schäfer-, Land- und Forstarbeiter-Wohnhäuser, Jugend- und Altwandererherbergen, Jungendunterkünfte, pensionen und Gasthöfe, Milchhallen, Museum, Schafställe, Scheunen, Wagenremisen, Garagen und Treppenspeicher. Außerdem: Schutzhütten und Berghütten, Bienenzäune und Viehunterstände, je 2 000 Bänke und Papierkörbe.
In Niederhaverbeck (Dr.-Pforte-Haus) und in Undeloh (Seumehaus) werden Naturinformationshäuser eröffnet.
1980 In Wilsede wird der Hillmershof generalüberholt.
1981 In der Wümmeniederung fällt der historische Schaftstall einem Orkan zum Opfer.
In Döhle wird ein „Haus der Natur“ eröffnet. Mittels etlicher Dioramen können sich die Besucher auf das Naturschutzgeibet vorbereiten.
Die Freie Hansestadt Bremen stellt ihre alljährlichen Zuschußzahlungen ein.
1982 Das Land Niedersachsen nimmt auf Hof Möhr bei Heber den Betrieb einer Norddeutschen Naturschutzakademie auf. Die Gebäude werden vom VNP auf dem Erbpachtwege zur Verfügung gestellt.
1983 Der vom Sturm zerstörte Schafstall am Totengrund wird wieder aufgebaut.
1984 Der VNP gibt seine Beteiligung am Jugendorf Erhorn auf.
1985 Nach mehr als 31 Jahren legt Alfred Toepfer das Amt des Vorsitzenden nieder. Fritz Kellinghusen wird Nachfolger.
Die ehemalige Revierförderei in Wehlen brennt vollständig nieder.
1986 Gasthof und Pension Schäferhof bei Schneverdingen wird verkauft. Mit dem Erlös werden 38 ha wertvolle Feuchtgebiete bei Döhle käuflich erworben.
Die Pachtungen der Gaststätten „Drei Birken“, Wintermoor, und „Volkwardinger Hof“, Volkwardingen, werden aufgegeben.
Der unter Denkmalschutz stehende Schafstall auf dem Hof Bockheber wird generalinstandgesetzt. Der VNP gründet den „Landschaftspflegehof“ und nimmt die Bewirtschaftung seiner landwirtschaftlichen Nutzflächen in eigene Hand. Mit Förderung des Landes Niedersachsen soll der Versuch der Wiedereinführung alter Heidebauernwirtschaft unternommen werden, u.a. mit Anbau von Buchweizen und Flachs, unter Verzicht auf Herbiziden und Beregnung.
1987 Das „Franz-Haus“ (Schäferwohnhaus) auf dem Hillmershof in Wilsede wird durch Blitzschlag nahezu vollständig zerstört und sofort wieder aufgebaut.
Nach mehr als 30 Jahren Anwesenheit in hamburg wird die Geschäftsstelle des VNP und des VDN nach Niederhaverbeck verlegt.
Das ehemalige Schulgebäude in Wilsede (heute Sitz des VNP-Forstverwalters) wird generalinstandgesetzt.
1988 In Wilsede wird Witthöft´s Gasthof durch den VNP käuflich erworben und als „Wilseder Hof“ verpachtet.
Das Heidemuseum „Dat ole Hus“ in Wilsede erhält eine neue Treppenanlage.
1989 Die Selbstbedienungsanlage auf dem Gelände des Haverbeckhofes wird zu einer geschlossenen Halle gestaltet, eine behindertengerechte WC-Anlage installiert.
Der Schafstall auf dem Hof Wulfsberg, der Schafstall Benninghöfen, die Scheune auf dem Haverbeckhof sowie die Reetdächer auf Hof Bockheber werden saniert.
1990 Schwere Frühjahrsstürme richten erhebliche Schäden in den mittelalten Kiefernwäldern und an Reetdächern an. Der historische Speicher in Wehlen wird ebenfalls zerstört. Das Haupthaus des Hofes Bockheber erhält ein neues Reetdach. Hof Wulfsberg erhält einen Stromanschluß; Benninghöfen, Bockheber und Wulfsberg bekommen moderne Kläranlagen.
1991 Bockheber (80.000 l) und Wulfsberg (30.000 l) erhalten unterirdische Löschwassertanks.
In Wilsede werden das Verwalterhaus fachwerkverblendet.
1992 In Wehlen wird die abgebrannte ehemalige Revierförsterei wieder aufgebaut.
1993 Der Betrieb der vereinseigenen Jugendherberge wird aus betriebswirtschaftlichen Gründen eingestellt.
1996 Am 21. April brennen ca. 400 ha Heideflächen. Auch der Schnuckenstall am Wümme-Berg wird ein Raub der Flammen.
1997 Der Stimbekhof in Oberhaverbeck wird verkauft. Immobilienerlöse werden in einen neugeschaffenen Fonds eingestellt, aus dessen Erträgen die Aufgaben des VNP finanziert werden sollen. Sie bilden die Grundlage der im Jahr 2001 gegründeten "Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide".
1998 Der Wilseder Hof in Wilsede sowie der Breuer-Hof in Inzmühlen werden verkauft.
Die Schutzhütte auf dem Wilseder Berg brennt nieder. Am Wulfsberger Weg bei Schneverdingen wird ein neuer Schafstall gerichtet als Ersatz für den 1996 auf dem Wümme-Berg abgebrannten.
1999 Das Heidemuseum „Dat ole Hus“ erhält für 115.000,-- DM ein neues Reetdach. Die EU fördert das Sanierungsprojekt mit 29.000,- DM.
2000 Die Reetdächer des Schafstalles auf dem „Emhoff“ in Wilsede, auf der Scheune in Bockheber und das Dach des „Domitzlaff-Hauses“ in Wilsede werden ebenso erneuert wie auf dem Pferdestall / Hof Tütsberg und auf dem Info-Haus in Niederhaverbeck. Die Sanierung der insgesamt 91 Reetdächer in VNP-Besitz wird in den kommenden Jahren große Investitionen erfordern.
2001 Auf der kleinen Scheune auf dem Hof Bockheber, auf dem „Schönichen-Haus“ in Niederhaverbeck und auf dem „Armenhaus“ in Wilsede werden die Reetdächer ganz oder teilweise erneuert. Die Arbeiten haben ein Kostenvolumen von insgesamt mehr als 100.000,- DM.
2002 Die Reetdächer des Schafstalles auf dem "Hillmershof", der Treppenspeicher beim Armenhaus in Wilsede sowie der Treppenspeicher auf dem Tütsberg (hier mit 100 %-iger Förderung der Lindemann-Stiftung / Wildeshausen) werden neu gedeckt.
Teilsaniert werden die "Kote Rieckmann", die "Kote Hilmer", der "Emhoff" und die beiden auf dem Gelände des "Emhoff´s" stehenden Treppenspeicher sowie das Gebäude "Abbauer Bisping". Diese Gebäude sind sämtlich als Baudenkmal ausgewiesen und stehen bis auf den Treppenspeicher Tütsberg in Wilsede.
2003 In der Milchhalle in Wilsede wird ein "Museumsladen" eingerichtet, in dem neben regionalen Produkten auch Literatur aus dem Naturschutzgebiet Lüneburger Heide oder Holzspielzeug angeboten wird.
Die Wagenremise auf dem Landschaftspflegehof Tütsberg erhält ein neues Pfannendach. Ebenso wird das Reetdach des Schafstalles an der "Schmalen Aue" bei Hörpel teilsaniert.
Das Obergeschoss der VNP-Geschäftsstelle wird ausgebaut und mit modernen Büroräumen, einem Literatur-Archiv, einem Foto-Archiv und einem kleinen Konferenzraum versehen.
Auf dem Tütsberg wird der in den 1960er-Jahren errichtete reetgedeckte Schafstall durch den Verein Museumsdorf Südheide e.V. abgebaut. Er soll bei Gifhorn neu errichtet werden. An seine Stelle tritt der Bau eines Modell-Schafstalles, der in reiner Holzbauweise den modernsten Tierhaltungs- und Arbeitsanforderungen entspricht.
Die Wohnung unseres Tütsberger Schäfers Uwe Storm im sog. "Leute-Haus" auf dem Hof Tütsberg wird grundsaniert.
2004 Die Milchhalle in Wilsede wird generalinstandgesetzt. Neben einer Reetdachteilsanierung werden umfangreiche Innenarbeiten abgeschlossen.
Der erste Bauabschnitt des neuen (Natur-) Kinderspielplatzes in Wilsede wird fertiggestellt.
Das im Rahmen des EU-Förderprojektes "Leader plus" geförderte und in Kooperation zwischen dem Freilichtmuseum Kiekeberg und dem VNP umgestaltete Heidemuseum "Dat ole Huus" in Wilsede wird zusammen mit einem neuen Ausstellungsgebäude im Schafstall auf dem "Emhoff" der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die Reetdächer der Schafställe "Weseler Busch" (nach Sturmschaden) und in der Sahrendorfer Heide werden teilsaniert.
Anfang Dezember wird die neue Schäferei Grasengrund bei Deimern offiziell eingeweiht: hier wurden für die sechste vereinseigene Heidschnuckenherde ein Schafstall und für die Schäfer(in) Mohrmann und Walter ein Schäferhaus errichtet. Der Schafstallneubau wird mit 138.000,- € durch EU-Leader-plus-Mittel und mit 86.000,- € aus Erträgen der "Bingo"-Lotterie gefördert.
2005 Die in 2003 begonnenen Sanierungsarbeiten an der "Hofrat-Keller-Hütte" im Obersulzbachtal im Nationalpark Hohe Tauern können weitgehend abgeschlossen werden: so sind das Schindeldach, ein Großteil der Holzfassade sowie alle Fenster erneuert worden.
Das zum Hotel Hof Tütsberg gehörende "Witte-Haus" erhält durch einen Anbau einen größeren Seminarraum.
Das Reetdach des Verwalterhauses in Wilsede wird teilsaniert, der zum Verwalterhaus gehörende Schuppen von Moos befreit und "nachgestopft". Ferner werden der unter Denkmalschutz stehende Treppenspeicher und das kleine Gästehaus am "Maetzig-Haus" in Wilsede von unserem ehrenamtlichen Reetdachdecker Wilhelm Jobmann abgeklopft und von Moos befreit. Gleiches geschieht auch mit Teilen des Reetdaches vom "Armenhaus" in Wilsede.
Mit Förderung der Niedersächsischen Kreissparkassen-Stiftung und der Kreissparkasse Soltau erhält der in seiner Form im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide einmalige Bienenzaun am "Dora-Hinrichs-Weg" bei Wilsede ein neues Reetdach. Zusammen mit Hermann Reinke erneuert Wilhelm Jobmann den Heidefirst von drei Bienenzäunen bei Sudermühlen und saniert die Reetdächer. VNP-Mitarbeiter erneuern das aus Holz gebaute Dach von zwei weiteren Bienenzäunen.
Ein vorhandener Ölabscheider an der Geschäftsstelle des VNP wird grundsaniert und auf den Stand der Technik gebracht.
In Wilsede bauen Mitarbeiter des VNP ein neues Lagerhaus an der Milchhalle.
Ein neues Reetdach erhält das kleine Wohnhaus in Benninghöfen, das Nebengebäude wird teilsaniert. Die westliche Dachfläche des "Häuslingshauses" auf Hof Bockheber wird wie der Heidefirst erneuert, die restliche Dachfläche von Moos abgeklopft.
Einen neuen Heidefirst bekommt das Naturinformationshaus in Döhle. Folgende weitere Gebäude werden von Moos abgeklopft und teilsaniert: Schafstall und großer Speicher auf Hof Wulfsberg, Haupthaus des "Alten Heidehofes" in Wehlen, Remise an der VNP-Geschäftsstelle Niederhaverbeck, Schafstall Heidetal und das Heidemuseum "Dat ole Huus" in Wilsede.
2006 Die Sanierungsarbeiten am sog. "Leute-Haus" auf dem Hof Tütsberg werden abgeschlossen: nach Abschluss der Innensanierung 2004 ist das Gebäude auch von außen ansprechend saniert worden: die alte Holzverkleidung wurde ebenso abgerissen und erneuert wie das abgängige Pfannendach. Auch die bisher weitgehend fehlende Wärmedämmung gehört der Vergangenheit an.
Das Büro im Verwalterhaus auf dem Landschaftspflegehof Tütsberg wird von VNP-Mitarbeitern saniert und erhält neue Möbel. Mitarbeiter des VNP sanieren zudem drei zum Landhaus "Haverbeckhof" gehörende Gästezimmer inklusive aller Möbel. Teilsaniert wird auch das Reetdach und der Heidefirst vom Gästehaus "Haverbeckhof".
Zwei Bienenzäune nahe dem Hof Wulfsberg erhalten mit Unterstützung aus Spendenmitteln von Mitgliedern des VNP ein neues Reetdach. Ein weiterer Bienenzaun zwischen Undeloh und Wilsede wird mit einem neuen Holzdach ausgestattet.
Neu mit Reet eingedeckt werden auch die beiden als Baudenkmal ausgewiesenen Treppenspeicher auf dem "Emhoff" in Wilsede - einer mit finanzieller Unterstützung der Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken mit Sitz in Hannover. Der zweite Treppenspeicher wird mit tatkräftiger Unterstützung der Reetdachdeckerei Meyer aus Behringen eingedeckt.
Der abgängige "Boltentuun" am der "Kote Rieckmann" bzw. der "Kote Hilmer" sowie am "Armenhaus" in Wilsede wird durch Mitarbeiter des VNP erneuert.
Im Ausstellungsschafstall auf dem "Emhoff" wird die neue Ausstellung "Heideköniginnen - Symbolfigur und Mädchentraum" eröffnet.
Eine Wohnung im Haupthaus des "Alten Heidehofes" in Wehlen wird inklusive des elektronischen Leitungsnetzes komplett saniert.
Der marode "Erdkeller" auf dem "Emhoff" in Wilsede wird abgerissen und mit Unterstützung regionaler Handwerksbetriebe neu errichtet. Der VNP hat dabei "nur" die Materialkosten in Höhe von ca. 24.000,- EUR zu tragen, die Arbeitsleistung für den Neuaufbau wird von den Handwerksunternehmen gespendet!
Das Schäferhaus in Schneverdingen bekommt eine co²-neutrale Holzheizung, die die alte Heizölheizung des Gebäudes ersetzt.
Ein 650-KW-Holzhackschnitzel-Heizwerk zur zentralen Wärmeversorgung von 13 Gebäuden des Kernortes wird auf dem Gelände des "Emhoff" in Betrieb genommen. Die Baukosten betragen knapp 630.000,- EUR.
Das Nebengebäude der "Alten Schule" in Wilsede bekommt auf einer Dachhälfte ein neues Reetdach sowie einen neuen First aus gemähter Heide. Die "Alte Schule" selbst wird von starkem Moosbefall "befreit" - auch hier wird der abgängige Heidefirst erneuert. Gleiches geschieht auf dem Haupthaus des denkmalgeschützten Hofes Bockheber.
Neben diesen Arbeiten werden eine Vielzahl weiterer, kleinerer "Baustellen" in Angriff genommen: so erhält das Hotel Hof Tütsberg 5 und die Milchhalle in Wilsede 4 neue Holzfenster, die Fenster u.a. der Milchhalle werden neu gestrichen, die Bäder im "Domizlaff-Haus" in Wilsede können saniert werden, im "Armenhaus" wird eine neue Küche eingebaut.
2007 - Das "Armenhaus" in Wilsede und das zum Hotel Hof Tütsberg gehörende "Appel-Haus" erhalten komplett neue Fenster. Im "Appel-Haus" werden zudem drei Gästezimmer und die sanitären Anlagen saniert. Im "Witte-Haus" werden zwei weitere Gästezimme und die Bäder saniert.
Im zum Gasthaus "Zum Heidemuseum" gehörenden "Domizlaff-Haus" überarbeiten VNP-Mitarbeiter sämtliche Zimmermöbel. Im Landhaus "Haverbeckhof" werden für 4 Gästezimmer die Möbel in der Werkstatt des VNP neu gebaut.
Die Reetdächer auf den Schafställen "Totengrund", "Schäferhof" und am "Fürstengrab" werden repariert. Das Reetdach der Scheune auf dem "Haverbeckhof" wird nach erheblichem Sturmschaden teilsaniert. Desweiteren wird eine Dachseite der Garage auf dem "Hillmershof" in Wilsede neu mit Reet eingedeckt sowie ein neuer Heidefirst gesetzt.
Das unter Baudenkmalschutz stehende Häuslingshaus in Bockheber wird von Mitarbeitern des VNP generalinstand gesetzt: neben der kompletten Innenrenovierung werden eine neue Küche, zwei neue Kaminöfen und ein neues Bad eingebaut. Alle Fenster und Türen werden neu gestrichen und das Hofgelände entrümpelt. Gleiches geschieht im Schäferhaus in Döhle, das zudem eine moderne Holzheizung erhält, welche die bisherige Wärmeversorgung mit Strom ablöst.
Die ehrenamtlich tätigen Reetdachdecker i.R. Wilhelm Jobmann und Hermann Reinke aus Egestorf sanieren die Reetdächer auf zwei Bienenzäunen in der Weseler Heide.
Mit Hilfe der Niedersächsischen Kreissparkassen-Stiftung mit Sitz in Hannover und der Kreissparkasse Soltau wird der auf dem "Hillmershof" stehende Treppenspeicher saniert und erhält ein neues Reetdach. Gleiches geschieht mit dem zweiten Speicher des Hofes - auch mit Hilfe durch Spenden der VNP-Mitglieder.
Die "Ursula-und-Wilhelm-Lindemann-Stiftung" mit Sitz in Wildeshausen finanziert die Reetdachsanierung eines historischen Bienenzaunes an der "Ringwall-Heide" bei Niederhaverbeck. Zugleich bauen Mitarbeiter des VNP zwei neue Bienenzäune: einen nahe der Schäferei "Grasengrund" sowie einen zweiten, reetgedeckten Bienenzaun in der "Behringer Heide".
2008 - Mit Wirkung vom 01. Januar 2008 trat eine weitreichende Entscheidung der VNP-Mitgliederversammlung vom 5. Mai 2007 offiziell in Kraft: alle Gebäude des Verein Naturschutzpark e.V. (VNP) werden auf die eigene Stiftung Naturschutzpark Lüneburger Heide übertragen!
Mitarbeiter des VNP schließen den Neubau einer Praktikanten-Wohnung im "Leute-Wohnhaus" ab. Die Wohnung wird in einem bisher unausgebauten Bereich des Obergeschosses des Hauses hergestellt, der Bau einer zweiten Wohnung ist dort in Planung.
Mit umfangreichen Sanierungsarbeiten am historischen Schafstall auf Hof Bockheber wird begonnen. Hier ist eine Ziegenherde mit rund 100 Tieren aufgebaut worden, die den starken Gehölzaufwuchs in den ehemalig militärisch genutzten "Roten Flächen" rund um den Hof Bockheber durch Verbiss von aufkommenden Kiefern und Birken eindämmen soll.
Das bisher verpachtete Hotel Hof Tütsberg wird ab dem Frühjahr von der VNP-Naturpark GmbH bewirtschaftet. Umfangreiche Sanierungsarbeiten im Außengelände des Hotelkomplexes sowie an den Gebäuden werden begonnen. Zudem wird die Zufahrtsstraße erneuert und in Teilen gepflastert.
Die Reetdächer der Milchhalle, des "Armenhauses" und des Ausstellungs-Schafstalls auf dem "Emhoff" in Wilsede werden teilsaniert.
Mit dem Umbau des Naturinformationshauses in Undeloh zu einem modernen Naturschutzzentrum wird begonnen. Es ist geplant, die Arbeiten rechtzeitig zur Heideblütensaison 2009 fertig zu stellen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Arbeiten werden gefördert aus Mitteln der EU.
Das Schäferhaus in Bockheber erhält eine moderne Holzheizung. Bisher wurde dieses unter Baudenkmalschutz stehende Gebäude durch zwei Kaminöfen mit Wärme versorgt. Fertiggestellt wurde auch die moderne Holzhackschnitzel-Heizung für die Wärmeversorgung der VNP-Geschäftsstelle sowie der dazugehörigen Werkstatt in Niederhaverbeck , die die vorhandene Gas- bzw. Heizölheizung ersetzt.
Mitarbeiter der Stiftung Naturschutzpark bauen zwei neue Bienenzäune in der Osterheide bei Schneverdingen. Beide Bienenzäune erhalten ein Dach aus Holzdeckelschalung.
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