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Governmental grants of the European Union (German)

Richtlinie "Spezieller Arten- und Biotopschutz"

Mit diesen Maßnahmen wird die Durchführung von Biotopschutzmaßnahmen in der Agrarlandschaft unterstützt. Ziel ist die Sicherung des europäischen ökologischen Netzes „NATURA 2000", der Naturschutzgebiete und Großschutzgebiete.

Projekt „Erhalt und Entwicklung von Wiesenvogelarten im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide“

Projektzeitraum 2016 - 2022

Feuchtwiesen sind eine vom Menschen geschaffene Kulturlandschaft, die durch eine angepasste Mahd und Beweidung einen reichhaltigen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten bilden. Leider geht ihre Ausdehnung seit mehr als 40 Jahren durch Trockenlegungen, Intensivierung der Landwirtschaft, Umwandlung in Ackerland oder Verbrachung zurück. Wiesenvögel, die auf Feuchtwiesen zur Brut und Nahrungssuche angewiesen sind, leiden durch diesen Verlust ihres Lebensraumes, was durch die seit Jahrzehnten rückläufigen Bestandszahlen dieser Arten, insbesondere im niedersächsischen Binnenland, deutlich wird. Hinzu kommt ein erhöhter Prädationsdruck (z.B. durch Füchse) in den entwässerten Gebieten, der zu stärkeren Gelege- und Brutverlusten und damit sinkenden Reproduktionsraten führt.

Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide bietet günstige Voraussetzungen für einen erfolgreichen Wiesenvogelschutz. Allein der bestehende Schutzstatus als Naturschutzgebiet und EU-Vogelschutzgebiet und die umfassende Pflege durch den VNP ermöglichen es, großflächig Maßnahmen durchzuführen und eine abgestimmte Bewirtschaftung (Mahd, angepasste Beweidung, Verzicht auf intensive Düngung oder Einsatz von Pestiziden) im Projektgebiet sicher zu stellen. Das Ziel des Projektes ist es, die Bestandsentwicklung der Wiesenvögel durch Erhaltung bzw. Wiederherstellung des Lebensraumes zu stabilisieren und sich somit vom landes- und bundesweiten negativen Trend abzuheben.

Das Projekt umfasst Maßnahmen zur Optimierung des Lebensraumes durch die Schaffung großräumig offener Flächen, Gewässerrenaturierung und Prädatorenregulierung, begleitet durch ein regelmäßiges Vogelmonitoring zur Erfassung der Bestände. Die zwei Projektgebiete, in denen die Maßnahmen umgesetzt werden, umfassen zum einen das Twißelmoor bis zum Tütsberger Grünland und zum anderen die Hörpeler Heide mit den angrenzenden Grünlandflächen, mit einer Gesamtfläche von knapp 600 ha.

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